{"id":398,"date":"2014-11-19T10:32:30","date_gmt":"2014-11-19T08:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/med-user.net\/~phalangst\/?p=398"},"modified":"2014-11-19T10:32:30","modified_gmt":"2014-11-19T08:32:30","slug":"cdtests-de-1114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/2014\/11\/19\/cdtests-de-1114\/","title":{"rendered":"cdtests.de 11\/14"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.cdtests.de\/cd-rezensionen\/black-country-von-phal-angst-2014\/\">cdtests.de<\/a> 11\/14<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zu dem in diesem Jahr im November erscheinende Album\u201dBlack Country\u201d von Phal: Angst lassen sich haupts\u00e4chlich zwei Dinge sagen: Schwerm\u00fctig und dunkel.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">In Wien 2006 gegr\u00fcndet ist Phal:Angst eine Collaboration, der damals bereits existierenden Projekte PHAL und PROJECT ANGST. Seither brachte die Gruppe zwei Alben heraus, womit \u201cBlack Country\u201d zu ihrem dritten wird.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-399 size-medium\" src=\"\/\/phal.angst.band\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/cdtestsde-300x146.png\" alt=\"cdtestsde\" width=\"300\" height=\"146\" \/>Mit Einfl\u00fcssen des Industrial, Post-Rock, New Wave und EBM erinnert ihr Sound an Gruppen wie Neurosis, Kraftwerk, Mogwai und Coil. Phal:Angst setzten die Atmosph\u00e4re eines alptraumhaften Dystopia in ihren Tracks zusammen, mit sich langsam aufbauenden Tracks, Lyrics \u00fcber Mord, Tod und Krieg und dunklen, bedr\u00fcckenden Arrangements.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der erste Gedanke, der den Zuh\u00f6rer beim Opening Track \u201cHardwire\u201d \u00fcberkommt, ist wohl zun\u00e4chst: \u201cHabe ich die richtige CD eingelegt?\u201d Ca. Eine Minute lang ist ein Kindergesang zu h\u00f6ren, und da schaut man doch nochmal nach. Doch baut sich dieser Opening Track \u00fcber 14 Minuten durch das hinzuf\u00fcgen verschiedener Beats und elektrischer Komponenten, sowie im Hintergrund verlaufenden Sprachaufnahmen bishin zum Gesang zu einem bedrohlichen Monster auf und geht schlie\u00dflich \u00fcber zum dem Album gleichnamigen Track \u201cBlack Coutry\u201d.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><!--more--> Dieser Track gibt durch den Rythmus das Gef\u00fchl eines Trauermarsches in einer toten Welt, was durch die im Hintergund summende elektrische Orgel unterst\u00fctzt wird. Daf\u00fcr, dass dieser Track jedoch durch seinen Titel auf den ersten Blick als schwerwiegenster Song auf dem Album wirkt, ist er als k\u00fcrzester Track sowie durch die Abwesenheit von jeglicher Abwechslung und eines Spannungsbogens recht entt\u00e4uschend.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der vierte Track \u201cThe old has to die and the new must not be born\u201d ist durch seine st\u00e4rker bedrohliche Atmosph\u00e4re, den Einsatz von elektrischen Gitarren Kl\u00e4ngen sowie das tiefe Gr\u00f6hlen des Gesangparts um einiges interessanter, wird jedoch auch schnell eint\u00f6nig.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\u201cBlack Milk of Morning\u201d entwickelt sich schnell zu einem sehr dramatischen Track, mit f\u00fcr das Album untypischen hellen und positiv wirkenden Parts, als w\u00fcrde in der untergehenden Welt ein letztes Mal die Sonne aufgehen. Der letzte Track \u201cTheta\u201d h\u00f6rt sich wie ein recap des restlichen Albums und bereitet das f\u00fcr das Album beschreibenste Zitat \u201cThings have gone bad\u201d.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zusammenfassend ist zu sagen, dass nach dem ersten H\u00f6ren die Tracks zwar kratzig, unstrukturiert und ohne Stringenz zu sein scheinen, jedoch bereits nach dem zweiten H\u00f6ren der rote Faden, der sich durch das Album zieht zu erkennen ist und den Zuh\u00f6rer einzusaugen, mit hineinzuziehen scheint \u2013 in eine traurige, verlassene und zuletzt schwerm\u00fctige Welt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wer sich gerne in derartige Tiefen hinabbegibt, in gesellschaftliche worst-case Szenarios gekoppelt mit mettalischen, elektrischen Sound und sich richtig deprimieren lassen m\u00f6chte \u2013 f\u00fcr den ist diese EP genau das richtige (und wir meinen das nicht in einem sakastischem Sinne).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>cdtests.de 11\/14 Zu dem in diesem Jahr im November erscheinende Album\u201dBlack Country\u201d von Phal: Angst lassen sich haupts\u00e4chlich zwei Dinge sagen: Schwerm\u00fctig und dunkel. 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