{"id":415,"date":"2014-12-15T12:49:26","date_gmt":"2014-12-15T10:49:26","guid":{"rendered":"http:\/\/med-user.net\/~phalangst\/?p=415"},"modified":"2014-12-15T12:49:26","modified_gmt":"2014-12-15T10:49:26","slug":"musicaustria-at-1214","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/2014\/12\/15\/musicaustria-at-1214\/","title":{"rendered":"musicaustria.at 12\/14"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.musicaustria.at\/magazin\/pop-rock-elektronik\/artikel-berichte\/phalangst-black-country\" target=\"_blank\">musicaustria.at 12\/14<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>PHAL:ANGST \u2013 \u201eBlack Country\u201c<\/h4>\n<p><em>Wer mit dem bisherigen Schaffen von PHAL:ANGST vertraut ist, der wei\u00df, dass das musikalische Bet\u00e4tigungsfeld der Wiener Band nicht in bunten Farben schimmernd. Der seit 2006 bestehende Vierer hat nicht im Sinn, f\u00fcr angenehme klangliche Erfahrung zu sorgen. Er zelebriert lieber musikalische Schwarze Messe \u2013 wie auch auf dem nun erschienenen dritten Album \u201eBlack Country\u201c (Bloodshed666).<\/em><\/p>\n<p>Leichte musikalische Kost ist \u201eBlack Country\u201c mit Sicherheit nicht. Vielmehr als das Album in irgendeiner Art auf kurzzeitige seichte Unterhaltung getrimmt ist, soll es vor allem eines: verst\u00f6ren und aufw\u00fchlen. Und das tut es auch. Eindeutig zuordnen l\u00e4sst sich der Sound von\u00a0<em>PHAL:ANGST<\/em>\u00a0nicht. Irgendwo zwischen Industrial, Post-Rock, EBM, Doom und Ambient werkend erschaffen sich PH (Gesang, Harfe, Xylophone), AL (Gesang), Angst (Elektronik) und Kev (Bass), die vier K\u00f6pfe hinter dieser ungew\u00f6hnlichen und eigenwilligen Formation, ihre eigene musikalische Sprache, eine, die vor allem in einer dunklen, d\u00fcsteren und bedrohlich wirkenden Grundstimmung ihren Ausdruck findet.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong><br \/>\nDefinitiv keine leichte Kost<\/strong><\/p>\n<p>An den sonst praktizierten Songstrukturen orientieren sich\u00a0<em>PHAL:ANGST<\/em>\u00a0in keinem Moment, ganz im Gegenteil, die Band entwickelt ihre Nummern bewusst \u00fcber sehr weit gefasste, sich stetig verdichtende und sehr detailreich ausgearbeitete Spannungsb\u00f6gen. Die vier Wiener lassen sich wie auch den Kl\u00e4ngen, T\u00f6nen, Ger\u00e4uschen, Soundfl\u00e4chen und Ans\u00e4tzen von Melodien, die sie erzeugen, alle Zeit der Welt, die diese f\u00fcr ihre volle Entfaltung ben\u00f6tigen. Die zwischen sieben und f\u00fcnfzehn Minuten dauernden Tracks gehen in eine fast schon hypnotische und mystische Richtung und bahnen sich zwischen absolutem Minimalismus und hefigen L\u00e4rmausbr\u00fcchen wie z\u00e4hfl\u00fcssiges Magma ihren Weg durch das schwarze Land.<\/p>\n<p>\u201eBlack Country\u201c ist ein Album, in das man auf alle F\u00e4lle eintauchen und mit dem man sich als H\u00f6rer auseinandersetzen muss, um es in seiner Ganzheit tats\u00e4chlich fassen zu k\u00f6nnen. Stellt man sich aber dieser Herausforderung und l\u00e4sst das in f\u00fcnf intensiven Akten Dargebrachte wirken, so entdeckt man ein wirklich interessantes, weil eben nicht allt\u00e4gliches musikalisches Universum.<\/p>\n<p>Michael Ternai<!--more--><!--more--><!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>musicaustria.at 12\/14 &nbsp; PHAL:ANGST \u2013 \u201eBlack Country\u201c Wer mit dem bisherigen Schaffen von PHAL:ANGST vertraut ist, der wei\u00df, dass das musikalische Bet\u00e4tigungsfeld der Wiener Band nicht in bunten Farben schimmernd. Der seit 2006 bestehende Vierer hat nicht im Sinn, f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415"}],"collection":[{"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}