{"id":6203,"date":"2018-09-30T13:50:27","date_gmt":"2018-09-30T13:50:27","guid":{"rendered":"http:\/\/med-user.net\/~phalangst\/?p=6203"},"modified":"2019-04-08T13:51:59","modified_gmt":"2019-04-08T13:51:59","slug":"konzertreview-linz-subtext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phal.angst.band\/index.php\/2018\/09\/30\/konzertreview-linz-subtext\/","title":{"rendered":"KONZERTREVIEW Linz : SUBTEXT"},"content":{"rendered":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dlMthzutDy\"><p><a href=\"https:\/\/www.subtext.at\/2018\/09\/lvmen-long-time\/\">Lvmen: long time, no see!<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.subtext.at\/2018\/09\/lvmen-long-time\/embed\/#?secret=dlMthzutDy\" data-secret=\"dlMthzutDy\" width=\"500\" height=\"282\" title=\"&#8222;Lvmen: long time, no see!&#8220; &#8212; subtext.at\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><b>Lvmen: long time, no see!<\/b><\/p>\n<p><b>von\u00a0Christoph Thorwartl<\/b><\/p>\n<p>Eine Band, die sich im vergangenen Jahrzehnt mehr als rar gemacht hat, war am vergangenen Samstag in der Linzer Stadtwerkstatt zu Gast. Die tschechische Dampfwalze Lvmen hat nach neun Jahren Pause mit \u201eMitgefangen Mitgehanten\u201c neues Material am Start. Gemeinsam mit Tour-Gast\u00a0Tom\u00e1\u0161 Palucha, der Wiener Industrial-Formation Phal:Angst und der wohl schr\u00e4gsten After-Band seit langem: ein gelungener Abend!<\/p>\n<p>Das \u2013 zumindest heimliche \u2013 Highlight des Abends gab es kurz nach 21 Uhr gleich zu Beginn des Konzertes zu bestaunen: die Wiener Combo Phal:Angst pr\u00e4sentierten ihre neue, mittlerweile vierte Platte, die passenderweise \u201ePhase IV\u201c hei\u00dft. Klingt wie? Keine Ahnung, ehrlich. Wobei, doch: wie Phal:Angst. Sollte ich je eine Stunde lang mit einer S-Bahn durch eine verregnete, menschenleere Stadt reisen m\u00fcssen: das w\u00e4re der Soundtrack dazu. Phal:Angst schaffen eine Dystopie, irgendwo zwischen Post-Rock und Industrial, nirgendwo komplett, doch in beiden musikalischen Welten zu Hause, und dazu Visuals, die dazu wie gemalt wirken. Gro\u00dfartiges Set zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt, das das Kommen allein schon gerechtfertigt h\u00e4tte. Einziges Manko: immer, wenn jemand von der Band am Merch gewesen w\u00e4r, d\u00fcrfte ich am Klo gewesen sein. Wird aber auf jeden Fall nachgeholt!<\/p>\n<p>Danach am Start:\u00a0Tom\u00e1\u0161 Palucha. Der \u201eSpecial Guest\u201c der aktuellen Lvmen-Tour, live als Quartett unterwegs. Eine halbst\u00fcndige Post-Rock-Show, mit bekannten Elementen. Die ganz gro\u00dfen Highlights blieben leider aus \u2013 es wirkte ein wenig wie \u201eRunterspielen\u201c auf einem Just-another-Tour-Show-Abend. Schade, denn \u201e\u010caro\u201e, die aktuelle Platte, klingt dann doch ganz ansehnlich!<\/p>\n<p>Die gut, naja, sagen wir mal 70 Leute im Konzertsaal waren danach aber doch wegen Lvmen gekommen. Kein Wunder, zwei Drums, Keys, Bass, Vocal und Guit bildeten die wohl imposanteste Backline, die der altehrw\u00fcrdige Stadtwerkstatt-Saal seit langem gesehen hat. Zwei Drums bedeuten vor allem eines: Druck hinter der Musik. Tracktitel? Gibts bei Lvmen keine. Von \u201eI\u201c auf der ersten Platte wird bis \u201eXXV\u201c einfach durchgez\u00e4hlt. Es spricht eh eher die Musik f\u00fcr Lvmen als viel- und dann doch nichts aussagende Tracktitel. Die war n\u00e4mlich \u2013 untermalt von einer gelungenen Visual-Performance \u2013 \u201eleiwand\u201c, wie wir hier mal ganz salopp feststellen. Leiwand deswegen, weil der Autor dieses Textes zwar auch schon auf die 30 zugeht, aber zu Lvmen-Anfangszeiten noch musikalisch \u201eunter ferner Liefen\u201c anzusiedeln war. Erst jetzt wurde klar, was man damals verpasst hat. Ein Live-Set einer Band, das sich gewaschen hat, und an das man dann doch ein Zeiterl lang zur\u00fcckdenkt.<\/p>\n<p>W\u00e4re da nicht die \u201eAftershow\u201c-Party gewesen. Zolle. Zwei Italiener, ein paar Gold-Luftballons, eine Gitarre, ein Drumset, ein roter Vorhang: fertig ist die Rock-Abrissparty. Die beiden halten wenig von Pausen, noch weniger von Sperrstunden, und machen einfach nur eines: Spa\u00df. Ein Rock-Duo, wie wir es selten sehen durften, und ein Duo, dem man gerne bis zum Ende lauschte, und noch ein oder dann vielleich doch zwei Feierabend-Biere genoss. Ein w\u00fcrdiger Abend eines Konzertes, das weit oben auf der Beliebtheitsskala anzusiedeln ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Band, die sich im vergangenen Jahrzehnt mehr als rar gemacht hat, war am vergangenen Samstag in der Linzer Stadtwerkstatt zu Gast. Die tschechische Dampfwalze Lvmen hat nach neun Jahren Pause mit \u201eMitgefangen Mitgehanten\u201c neues Material am Start. 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